Rickenbacker Intermodal Facility

Meine ersten Module sind nun fertig und ich wollte diese nun, nachdem sie ihre Feuertaufe auf der "Intermodellbau Dortmund 2009" bestanden haben, auch auf meiner Website zeigen.

Vorbild
Als Fan langer Züge kommt man um den Intermodalverkehr in den USA nicht herum. Für mich die einzig wahre Methode einen Container auf Schienen zu transportieren. Die Amerikaner zeigen auch hier mal wieder ihr Talent zu einfachen Lösungen. Wenn es in die Länge nicht mehr geht, gehen wir eben nach oben.

So kam man schon in den 70er Jahren auf die Idee, einfach ein paar Stahlstreben zu nehmen, eine Wanne daraus zu schweißen die groß genug für Container ist, und vorne und hinten ein Drehgestell anzubauen. Fertig sind die typischen Containertragwagen in den USA
Diese Form hat -neben dem Vorteil dass man 2 Container aufeinanderstellen kann- einen niedrigen Schwerpunkt, da der untere Container ja nur einige handbreit über der Schienenoberkante liegt.



Somit war meine erste Idee, etwas in der Richtung Containerterminal zu bauen. Die ersten Wochen gehörten dann der Suche nach geeigneten Bildern, damit man mal eine Vorstellung davon bekommt, wie so ein Containerterminal in den USA denn aussieht und wie man das dann in NTrak umsetzen kann.

Nach vielem lesen (u.a. Oklahoma N*Rail und auch Terminal 5) stieß ich auf einen Bericht darüber, dass die Norfolk Southern vor nicht allzu langer Zeit ein Containerterminal in der Nähe von Columbus (Ohio) eröffnet hat.
Das war dann der Punkt, der mich dazu geführt hat, sowas zu bauen. Denn ebenfalls habe ich ein Faible für die Norfolk Southern.

Was die Norfolk Southern gebaut hat, sieht ungefähr so aus:



Die ersten Module
Das ganze ist auch gleich in der Nähe des Rickenbacker International Airport, was mir auch ermöglichte, meine zukünftigen Wunschmodule zu realisieren. Ein Streckenmodul mit jeder Menge LEDs, welches am Ende einer Start-/Landebahn eines Airports verläuft. Aber dazu mehr, wenn die Module fertig sind.

Nun musste ich erst einmal überlegen, wie ich mit meinen zwei Streckenmodulen anfange.

Ich wollte auch jeden Fall 2 Gleispaare haben, die mit den Containerwagen vollgestellt werden. Dann mindstens zwei Mi-Jacks, die dort Container verladen und noch zwei Containerstapler. Die ersten Module mussten nun wenigstens eine Ein- und Ausfahrt haben, auch wenn durch die schlanken Weichen (PECO Code 55 #8) viel Platz verloren geht.

Und ein wenig Stellfläche für die ersten Container, die sich irgendwann im Hintergrundbild nahezu unendlich fortsetzen sollen.

Herausgekommen ist dabei dann Folgendes:



Konzept
Ziemlich simpel. Die Züge kommen mit den beladenen Containerwagen auf einem der Gleise an und hängen dort die Wagen ab. Kurze Weiterfahrt ans Modulende, Weichen stellen und die abgefertigten und beladenen Containerwagen auf den Wartegleisen mitnehmen. In Zukunft sollen die beiden oberen Gleise ebenfalls über ein Kurvenmodul in die Blueline zurückgeführt werden. Beim Bau wurde das schon berücksichtigt.

Das eine Gleis links soll dann zum Airport weggehen um dort einen Anschluß zu haben für den Warenumschlag/Tanklager Airport etc. Das entspricht zwar nicht dem Vorbild, aber verschafft mir die Möglichkeit, da noch andere Module folgen zu lassen.

Die ersten Bilder
Und so schaut das Ganze dann auf den Bildern aus:







...weiter sind diese Module nie gekommen. Viele Gründe gibt es dafür, aber wie (fast) jeder weiß: Kein Plan überlebt den ersten Feindkontakt. Die Module werde ich abgeben, oder abbauen und wiederverwenden.

Aber hier... geht es mit einer anderen Idee weiter



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